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Monitoring von Bioprozessen

Die Abbildung zeigt den in einem Bioprozess getesteten Glucosesensorchip.
Lupe [1]

In Bioreaktoren werden inzwischen eine Vielzahl von Pharmazeutika, Nahrungsergän­zungs­stoffen und andere chemische Substanzen hergestellt. Die Überwachung der Prozessbedingungen ist dabei notwendig, um die über viele Tage laufenden Prozesse stabil und effektiv zu gestalten. Zu diesem Zweck müssen physikalische Parameter wie pH und Temperatur, aber auch die Konzentration bestimmter Substanzen kontinuierlich überwacht werden.

Die am häufigsten genutzte Kohlenstoffquelle in Bioprozessen ist Glucose und in einer Studie wurde untersucht inwieweit der am IHP entwickelte affinitätsviskosimetrische Glucosesensor zum Monitoring geeignet ist [Theuer et al. 2017 [2]]. Dabei stellte sich heraus, dass die schwankenden Elektrolytkonzentrationen starke Drifts des Sensorsignals hervorrufen können. Aufgrund dieser Erfahrungen scheinen zurzeit optische Biosensoren wie solche, die nach dem Raman-Prinzip funktionieren, am besten geeignet für das Bioprozess-Monitoring [Kögler et al. 2018 [3]].

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