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TU Berlin

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Stellenausschreibung Wis­sen­schaft­li­che*r Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w)

Im Rah­men des BMBF-geför­der­ten Pro­jekts "Mikro­elek­tro­nik­sys­tem zur Zell­se­pa­ra­tion - Sepa­DiElo" sol­len Sys­teme zur dielek­tro­pho­re­ti­schen Zell­se­pa­ra­tion ent­wi­ckelt wer­den. Die inter­dis­zi­pli­nä­ren Arbei­ten erfol­gen im Joint Lab Bioelec­tro­nics der TU Ber­lin und des IHP Leib­niz-Insti­tut Frank­furt/Oder.

Weitere Informationen hier.

Erstes Bioelektronik-Praktikum

Im März 2019 wurde zum ersten Mal ein Bioelektronik-Praktikum als Modul im Masterstudiengang Biotechnologie durchgeführt. Die Studierenden hatten Gelegenheit in Experimenten zu EKG, Impedanz-Spektroskopie, Biosensorik, Mikrofluidik und Dielektrophorese erste "hands-on" Erfahrungen zu sammeln. Nach der regelmäßig im Sommersemester stattfindenden Vorlesung zur "Einführung in die Bioelektronik" ist das Praktikum nun das zweite Modul am Institut für Biotechnologie zu dem neuen Themengebiet. → Modulbeschreibung.

Neues Förderprojekt zur Zellseparation

In einem im September 2018 gestarteten Förderprojekt wollen zwei Fachgebiete an der TU Berlin in Kooperation mit dem IHP, dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder), den Effekt der Dielektrophorese für die Zwecke der Zellseparation ausnutzen. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Neue Produkte für die Bioökonomie“ und umfasst nun eine zweijährige Machbarkeitsphase, nachdem im letzten Jahr erfolgreich die Sondierungsphase durchlaufen wurde.

Auf TU-Seite sind an dem Projekt „Mikroelektronikchip für die Zellseparation“ das Fachgebiet Bioverfahrenstechnik unter Leitung von Prof. Peter Neubauer der Fakultät III sowie das Fachgebiet Sensorik und Aktuatorik von Prof. Roland Thewes an der Fakultät IV an dem Projekt beteiligt. Ziel ist es einen Mikroelektronikchip zu entwickeln, mit dem in zukünftigen Lab-on-Chip-Systemen der DEP-Effekt einfacher ausgenutzt werden kann.

Der Entwurf des Chips wird bei Prof. Thewes erfolgen, von wo aus der Schaltkreisentwurf an das IHP weitergegeben wird. In Frankfurt (Oder) wird der Chip im Reinraum des IHP gefertigt und in ersten Vorstufen der Systemintegration unterzogen. Der Test der DEP-Mikrochips wird am Fachgebiet Bioverfahrenstechnik stattfinden, wo für den Modellfall von lipidproduzierenden Mikroalgen untersucht werden soll, wie gut adulte, lipidhaltige Zellen von noch jungen Zellen zu trennen sind. Mikroalgen spielen in der Herstellung von Pharmazeutika, Nahrungsergänzungsstoffen oder Futtermitteln für die Aquakultur eine zunehmend wichtige Rolle.

Die Arbeiten erfolgten im Rahmen des Gemeinsamen Labors für Bioelektronik, das von der TUB und dem IHP gegründet wurde. Die Kooperation ist ein gelungenes Beispiel für die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten III und IV. Insbesondere im Bereich von Sensoren und Aktuatoren wird die Mikroelektronik für die Prozesswissenschaften in Zukunft wichtige Beiträge beim Messen und der Kontrolle von Regelparametern leisten, um die Modellierung und Steuerung von Verfahrensabläufen zu unterstützen. Die Biotechnologie ist ein schöner Testfall für diesen Ansatz und die beteiligten Projektpartner würden sich einen Ausbau der Kooperation wünschen, um die Potentiale der Mikroelektronik für die Lebenswissenschaften in Zukunft noch stärker zu erschließen.

Neues DFG-Projekt

Dr. Anders Henriksson erhielt von der DFG ein Forschungsstipendium für die eigene Stelle zur Erforschung neuer Biofunktionalisierungs- und Sensoransätze für Ringresonator-Sensorchips. Durch die Kombination von innovativer Mikrotechnologie und Oberflächenchemie sollen molekulare Wechselwirkungen besser kontrolliert und der Stofftransport verbessert werden. Mit seinem neuen Projekt wird Dr. Henriksson vorerst bis zum Sommer 2020 befasst sein.

5. BioProScale Symposium

Vom 20.-22.März fand in Berlin das 5. BioProScale Symposium statt (Pressemitteilung). Das gemeinsame Labor für Bioelektronik war diesmal mit der Organisation von zwei Sessions zur Mikrosensorik und zwei Posterpräsentationen zu biotechnologischen Anwendungen der Impedanzspektroskopie und Dielektrophorese beteiligt (book of abstracts).

 

 

Bioelektronik Workshop Berlin

Am 30. November 2017 fand am Institut für Biotechnologie der TU-Berlin ein internationaler Workshop zum Thema Mikrofluidik und Dielektrophorese statt. Der Workshop war Teil einer Symposiumsreihe des JointLab Bioelectronics und wurde gemeinsam vom IHP Frankfurt (Oder), der TU-Berlin und Berlin Partner organisiert.

Die Kurzfassungen der gehaltenen Vorträge können im book of abstracts nachgelesen werden.

Professur für Bioelektronik an Dr. Mario Birkholz verliehen

Aufgrund seiner besonderen Verdienste in Forschung und Lehre hat die TU Berlin dem Physiker Dr. Mario Birkholz vom IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik eine außerplanmäßige Professur für Bioelektronik verliehen. Mit der außerplanmäßigen Professur für Dr. Mario Birkholz erkennt die TU Berlin die zukünftige Bedeutung der Bioelektronik an, von der wichtige Beiträge für die Digitalisierung der Lebenswissenschaften ausgehen.

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